Jimmy Santi

Jimmy Santi ist ein QuiShuar Indígena aus der ecuadorianischen Amazonas-Gemeinde Amazanga bei Puyo, den wir seit 2001 unterstützen. Er wurde ohne Beine geboren, und ich lernte ihn als achtjährigen Jungen kennen, der sich mit Hilfe seiner Arme und Beinstümpfe fortbewegte.
Mit Spendengeldern unseres Vereins konnten wir zunächst zahlreiche Untersuchungen und eine aufwändige Hüftoperation als Voraussetzung für das beschwerdefreie Nutzen von Beinprothesen finanzieren sowie danach zweimal Prothesen und Krücken.
Inzwischen ist er erwachsen, die Oberschenkel-Stümpfe sind „muskulöser geworden, haben also ausgelegt, so dass die Prothesenränder ins Fleisch schneiden! Und das ist für die Durchblutung schädlich.“ Dies schrieb mir Ruth Rödel vor langer Zeit aus Quito, die sich viele Jahre sehr um Jimmy und seine Familie kümmerte. Das Problem besteht noch immer. Er braucht neue Krücken und Prothesen. Es werden wohl wieder einige tausend Dollar benötigt werden. (Frank Sputh, Christian Hempel)

Bookmark the permalink.

About Christian Hempel

Seit 1997, also von Anfang an bin ich dabei. Damals kam ich vom Studium in den USA nach Potsdam und lernte Frank Sputh kennen. Er hatte gerade einen Film über die Makah gedreht, – ich hatte gerade mit den Makah an der Uni zusammengearbeitet. Was für ein Zufall! Schließlich ist der Stamm der Makah, die an der nordwestlichsten Spitze der USA leben, außerhalb Amerikas kaum bekannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.