Die Sápara-Indianer Ecuadors benötigen dringend finanzielle Hilfe zum Überleben

Aktuell, im Jahr 2011, benötigen immer wieder einzelne Sáparas finanzielle Unterstützung, um mit ihren Familien überleben zu können. So lebt Felipe Ushigua beispielsweise mit Frau und vier Babies in der Stadt Puyo am Rand des Amazonas. Meist kann er die Kosten einer angemessenen Ernährung und gesundheitlichen Versorgung nicht aus eigener Kraft erwirtschaften, da es kaum Lohnarbeit für Indígenas aus dem Urwald gibt. Viele sind aber gezwungen, in der Stadt zu leben, um Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten und die Interessen ihres kleinen Volkes gegenüber staatlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen zu vertreten.

Wir unterstützen die Sáparas aus Ecuador, seit wir sie 1998 während der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm "Mit Fischen und Vögeln reden" kennen und schätzen gelernt hatten.

Zunächst finanzierten wir mit Hilfe der Stiftung Nord-Süd-Brücken aus Berlin ein Funkgerät für die Gemeinde Llanchamacocha mitten im Regenwald am Ufer des Flusses Conambo. Damit wurde es den Sáparas erstmals in ihrer Geschichte möglich, im Notfall Hilfe über Funk zu rufen. Der Funkkontakt ist überlebenswichtig für die Sáparas, um bei Krankheiten und Epedemien, Überfällen oder Massakern andere Menschen aus dem Urwald heraus benachrichtigen zu können.

2009 finanzierten wir die Reparatur eines Apparates und schließlich erneut den Kauf eines Funkgerätes für eine andere Gemeinde. Solche und ähnliche Hilferufe von den Sáparas erreichen uns immer öfter, und meist können wir nicht angemessen helfen, weil unsere finanziellen Mittel sehr begrenzt sind.

Das ehemals zahlreiche und mächtige Volk der Sáparas ist inzwischen sehr klein und akut vom Aussterben bedroht. Von ursprünglich etwa 100.000 Menschen gibt es heute nur noch etwa 200 Angehörige dieses Volkes in Ecuador und noch einmal so viele in Perú.

Die Sáparas möchten weiterhin traditionell von Jagd und Fischfang sowie dem Sammeln und Kultivieren von Obst und Gemüse in ihrem Territorium im Amazonas-Regenwald der Provinz Pastaza in Ecuador leben. Andererseits benötigen Sie jedoch immer öfter Geld für Kleidung, Nahrung, Medizin, medizinische Behandlungen, Transporte und Kommunikation, da sie nicht isoliert von der Außenwelt überleben können.

Sie haben bereits 1998 eine Organisation gegründet, die ihnen helfen sollte, als indigene Nationalität Ecuadors anerkannt zu werden und ihre Interessen zu vertreten. Die Büros befinden sich in der Stadt Puyo. Und vor allem dort benötigen die Sáparas finanzielle Unterstützung, da sie kaum Gelegenheit haben, sich Geld zu verdienen.

Aktuell benötigen sie auch Hilfe bei einem Projekt zur Herstellung und Vermarktung ihres traditionellen Kunsthandwerks, mit dem sie sich selbst einen Teil des notwendigen Geldes erarbeiten wollen. Die Projektbeschreibung können Sie bei Bedarf anfordern.

Auf großen Plakaten großer Hilfsorganisationen kann man immer wieder lesen, mit wie wenig Geld man schon äußerst effektiv helfen kann.

In diesem Fall ist es tatsächlich so, dass ein paar hundert Euro das Überleben eines ganzen Volkes sichern helfen können. Deshalb bat Felipe geradezu flehend: " ... nos salvarias nuestra vida" (" ... Du würdest unser Leben retten.").

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele altbekannte und neue Freunde unseres kleinen Vereins zu einer Spende für die Sáparas und / oder unseren Verein entschließen könnten.

Für alle, die es noch nicht wissen, möchte ich erneut betonen, dass unsere Arbeit ehrenamtlich ist und alle Spenden quasi verlustfrei direkt an diejenigen weitergeleitet werden, die diese Hilfe tatsächlich benötigen. Dies können wir vor allem auch durch ein mit den Jahren gewachsenes Netzwerk an Freunden und Förderern in Deutschland und Ecuador gewährleisten.

Infos zum Film „Mit Fischen und Vögeln reden“ im Internet auf www.franksputh.agdok.de

 


Hier sind die aktuellen Daten unseres Vereins zum Weiterleiten an die potentiellen Spender:

LEBENDIGE ERDE - SACRED EARTH e.V.
c/o Frank Sputh

Goethestr. 39
14482 Potsdam (Germany)

Tel./Fax: +49(0)331 - 715 877
Mobil: +49(0)179 - 2028 000
e-mail: frank.sputh (at) gmx.de

http://www.sacredearth.de

Bankverbindung:

Kontoinhaber: LEBENDIGE ERDE - SACRED EARTH e.V.
Kontonummer: 8025576600
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 43060967

Für internationale Überweisungen:

IBAN DE18430609678025576600
BIC GENODEM1GLS

Wir sind berechtigt, Spendenbestätigungen für steuerliche Zwecke auszustellen.

Die Mitgliedsbeiträge sind wie Spenden abziehbar.

Für Ihre Spende schreiben Sie am besten in den Verwendungszweck:

Saparas

Wenn Sie uns die Verwendung überlassen wollen, können Sie darauf verzichten, den Zweck zu benennen. Ansonsten sollten Sie Ihre vollständige Adresse nicht vergessen anzugeben, wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen.

Wichtig für Spender aus Deutschland:

Bei Beträgen bis 200 Euro gilt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung.

Hier noch weitere Informationen zur Gemeinnützigkeit unseres Vereins:

Unserer Körperschaft wurde nach dem letzten uns zugestellten Bescheid des Finanzamtes Potsdam-Stadt vom 1.4.2009 (Steuernummer 046/141/05157) bestätigt, dass sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient und zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG und § 3 Nr. 6 GewStG bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen gehört, die von der Körperschafts– und Gewerbesteuer befreit sind, insbesondere aufgrund der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung unserer gemeinnützigen Arbeit !

Herzliche Grüße von Frank Sputh

Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins

LEBENDIGE ERDE - SACRED EARTH e.V.

 

Hier gelangen Sie zum Spendenaufruf "Bibi hat Brustkrebs"

Hier gelangen Sie zum Spendenaufruf "Jimmy braucht neue Prothesen"